Checkliste Welpen-Erstausstattung
Schlafen & Ruhe
- Hundebett oder Körbchen mit waschbarem Bezug – nicht zu groß, Welpen mögen es geborgen. Zu den Schlafplätzen
- Kuscheldecke, am besten mit dem Geruch der Mutter oder Geschwister vom Züchter.
- Transportbox oder Laufstall als sicherer Rückzugsort und für die Autofahrt nach Hause.
Fressen & Trinken
- Zwei Näpfe (Futter und Wasser), rutschfest und aus Edelstahl oder Keramik. Zu den Näpfen
- Welpenfutter – zuerst das gewohnte Futter vom Züchter weiterfüttern und erst langsam umstellen. Zum Welpenfutter
- Kleine, weiche Leckerlis fürs Training.
Unterwegs & Gassi
Spielen & Zahnen
- Weiches Welpenspielzeug und Kauartikel für die Zahnwechsel-Zeit (etwa 3.–7. Monat). Zum Spielzeug
- Ein Intelligenzspielzeug oder Schnüffelteppich für kurze Kopfarbeit.
Pflege & Hygiene
- Bürste passend zum Fell, Krallenschere und mildes Welpenshampoo. Zur Pflege
- Welpenunterlagen und Enzymreiniger für kleine Missgeschicke beim Stubenreinwerden.
Sicherheit im Haus
- Tür- oder Treppenschutzgitter, damit der Welpe nicht unbeaufsichtigt Treppen läuft. Zu den Hundegittern
- Kabel, Giftpflanzen, Schuhe und Kleinteile hochräumen – Welpen nehmen alles ins Maul.
- Sicherung im Auto mit Box oder Sicherheitsgurt am Geschirr. Zu Transport & Sicherheit
Welpen-Checkliste zum Abhaken
Die wichtigsten Dinge auf einen Blick – zum Ausdrucken (Strg + P bzw. am Handy „Teilen → Drucken“) oder als Einkaufsliste:
- ☐ Hundebett oder Körbchen mit waschbarem Bezug
- ☐ Kuscheldecke (mit Geruch vom Züchter)
- ☐ Transportbox oder Sicherung fürs Auto
- ☐ Laufstall oder Türgitter
- ☐ Futternapf und Wassernapf
- ☐ Welpenfutter (zuerst das gewohnte vom Züchter)
- ☐ Kleine, weiche Trainingsleckerli
- ☐ Verstellbares Welpengeschirr
- ☐ Leichte Leine (1,5–2 m)
- ☐ Halsband mit Hundemarke (Name und Telefon)
- ☐ Kotbeutel mit Spender
- ☐ Weiches Spielzeug und Kauartikel zum Zahnen
- ☐ Bürste, Krallenschere, mildes Welpenshampoo
- ☐ Welpenunterlagen und Enzymreiniger
- ☐ Termin beim Tierarzt, Chip-Registrierung, Anmeldung Hundesteuer, Haftpflicht
Was du wann brauchst: Zeitplan für die Erstausstattung
- Vor dem Einzug: Schlafplatz, Box oder Laufstall, Näpfe, das gewohnte Futter, Geschirr, Leine, Halsband mit Marke, Welpenunterlagen und Treppengitter. Räum außerdem Kabel, Giftpflanzen und Kleinteile weg.
- Am Abholtag: Transportbox oder Sicherheitsgurt fürs Auto, eine Decke, Wasser, Küchenrolle und ein paar Kotbeutel.
- In den ersten Wochen: Kauartikel und Kauspielzeug, Bürste und Krallenschere, Leckerli fürs Training.
- Nach drei bis sechs Monaten: ein größeres Geschirr, eventuell ein größeres Bett und eine Schleppleine für das Rückruf-Training.
Was du am Anfang noch nicht brauchst
Ehrlich: Vieles kannst du später kaufen, wenn du deinen Hund besser kennst. Dazu gehören ein teures orthopädisches Bett (Welpen kauen gern daran und wachsen heraus), Hundekleidung (nur bei sehr kleinen oder kurzhaarigen Rassen im Winter nötig), Rollleinen (für die Leinenführigkeit ungeeignet) und große Vorratspackungen Futter, solange du nicht weißt, ob dein Welpe das Futter verträgt.
Was kostet die Erstausstattung?
Für die Grundausstattung solltest du je nach Größe und Qualität grob mit 150 bis 400 Euro rechnen – ohne Tierarzt, Impfungen und Versicherung. Spare nicht am Geschirr und am Schlafplatz, kaufe aber auch nicht alles in der Endgröße: Vieles wird in den ersten Monaten ersetzt. Verstellbares Zubehör, das mitwächst, lohnt sich.
Die ersten Tage mit dem Welpen
- Ruhe zuerst: Wenig Besuch, viel Schlaf – Welpen schlafen 18 bis 20 Stunden am Tag.
- Stubenreinheit: nach dem Schlafen, Fressen und Spielen sofort nach draußen und dort loben.
- Feste Routinen: gleiche Futterzeiten und ein fester Schlafplatz geben Sicherheit.
- Erste Übungen: Name, Sitz und Leinenführigkeit spielerisch in kurzen Einheiten. Zum Hundetraining
Nicht vergessen: Tierarzt, Anmeldung & Versicherung
Vereinbare in den ersten Tagen einen Tierarzt-Termin zum Kennenlernen und zur Impfplanung. Lass den Mikrochip bei einem Haustierregister wie TASSO oder FINDEFIX registrieren, melde den Hund bei deiner Gemeinde zur Hundesteuer an und prüfe, ob in deinem Bundesland eine Hundehaftpflicht Pflicht ist – sinnvoll ist sie überall.